Inhaltsbereich
Repräsentative Umfrage bescheinigt SRH gute Arbeit
SRH befragte 1000 Hamburgerinnen und Hamburger zu "ihrer" Stadtreinigung
Drei von vier Hamburger Bürgerinnen und Bürger sind mit Angebot und Qualität der Dienstleistungen der Stadtreinigung Hamburg (SRH) zufrieden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Telefonumfrage der Lindauer Managementberatung im Mai 2007. Besonders gute Noten gab's für die Hausmüllabfuhr: Für Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Tonnenleerung lag die Durchschnittsnote bei 1,5. Auch die Dienstleistungsangebote der 15 Recyclinghöfe schnitten positiv ab. Für die Sauberkeit in der Innenstadt vergaben die Hamburger die Note 2,37. Etwas schlechter schnitten die Wohngegenden ab, aber auch die Durchschnittsnote 2,39 ist ein Hinweis auf die überwiegende Zufriedenheit mit der Sauberkeit. Die Kunden der SRH schätzten auch das gute Angebot der telefonischen Auftragsannahme und Beratung. Das Service-Telefon 25760 steht für freundliche und kompetente Beratung und ist gut erreichbar. Doch die Umfrage zeigte auch Handlungsbedarfe auf. Nur drei von zehn Kunden kennen die Broschüre "Info 2007" und bisher nutzen nur zehn Prozent aller Kunden das Internet-Angebot www.stadtreinigung-hh.de. "Wir danken unseren Kunden für Lob, Kritik und Anregungen", sagte SRH-Geschäftsführer Dr. Rüdiger Siechau. "Umfragen wie diese helfen uns dabei, die Wünsche unserer Kunden noch präziser zu erfassen und unsere Dienstleistungsangebote ständig zu optimieren."
Vorbildliche Abfalltrennung: Umwelt-Staatsrat Maaß startet Bioabfallsammlung in Wohnsiedlung
Pressemitteilung vom 02.09.2010
Für viele Eigenheimbesitzer in Hamburg ist die grüne Biotonne der Stadtreinigung so praktisch wie selbstverständlich. Mieter im Geschosswohnungsbau können die umweltgerechte und gleichzeitig kostengünstige Biotonne bisher nur vergleichsweise selten nutzen. Grund ist die Zurückhaltung vieler Hamburger Wohnungsbaugesellschaften, wenn es um die Aufstellung dieser klimafreundlichen Sammeltonnen für Küchen- und Gartenabfälle geht.
Dass es auch anders geht, soll jetzt ein Versuch in Lurup zeigen. Umwelt-Staatsrat Christian Maaß, SRH-Geschäftsführer Dr. Rüdiger Siechau und Bruno Helms, Vorstand des Bauvereins der Elbgemeinden (BVE), starteten heute in der Ueckerstraße in Lurup einen drei Monate dauernden Versuch, der zeigen soll, dass auch in verdichteten Wohngebieten mit mehrstöckiger Bebauung qualitativ guter Bioabfall gesammelt werden kann. Die Stadtreinigung Hamburg hat in allen 444 Wohnungen der BVE-Wohnanlage kleine Bioabfall-Sammeltonnen für die Küche verteilt. Gleichzeitig erhielten alle Mieter passende Papiertüten und Informationsmaterial. An insgesamt 15 Mülltonnen-Standplätzen der Wohnanlage an der Ueckerstraße, Welsestraße und Dahmeweg wurden heute insgesamt 30 Biotonnen mit einem Fassungsvermögen von 240 oder 550 Liter aufgestellt, die künftig von der SRH wöchentlich geleert werden. Umweltstaatsrat Christian Maaß ist zuversichtlich, dass die Mieter das neue Ent-sorgungsangebot nutzen: "Gemüse-, Obst- und Essensreste sind für die normale Mülltonne viel zu schade. Ich begrüße es sehr, dass der Bauverein der Elbgemeinden jetzt seinen Mietern ermöglicht, diese Bioabfälle umwelt- und klimagerecht in einer Biotonne zu entsorgen. Hoffentlich macht dieses gute Beispiel Schule, so dass die Stadtreinigung auch in weiteren Wohnanlagen künftig getrennte Bioabfälle einsammeln kann." 2009 sammelte die Stadtreinigung Hamburg rund 26.600 Tonnen (t) Bioabfall. Im ersten Halbjahr 2010 waren es bisher 12.400 Tonnen (t). Von zurzeit 56.360 aufgestellten Biotonnen stehen nur 1990 Biotonnen (3,5 Prozent) in Wohnanlagen der Wohnungswirtschaft. Nachholbedarf beim Anschluss an die Bioabfallsammlung sieht Dr. Rüdiger Siechau daher besonders im Bereich der Mietwohnungen: "Viele Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften trauen ihren Mietern nicht zu, Biotonnen mit den richtigen Abfällen zu befüllen. Oft steht neben der grauen Hausmülltonne lediglich eine gelbe Tonne für Verpackungsabfälle. Deshalb können viele Mieter ihre Abfälle noch nicht umweltgerecht trennen und in entsprechenden Sammeltonnen in der Wohnanlage entsorgen. Noch immer stehen vielen Mietern in Hamburg weder Bio- noch Papiertonnen zur Verfügung. Das ist schlecht für den Umwelt- und Klimaschutz und das ist schlecht für den Geldbeutel, denn die von den Mietern zu tragenden Nebenkosten sind so oft höher als notwendig." Mieter sollten ihre Vermieter bitten, bei der Stadtreinigung die gebührenfreien blauen Papiertonnen und die gebührenreduzierten grünen Biotonnen zu bestellen. "Das Angebot der Stadtreinigung zur Abfalltrennung ist vorhanden", stellt Dr. Siechau fest. "Als Umwelthauptstadt 2011 muss Hamburg die rote Laterne bei der Mülltrennung loswerden. Das schaffen wir nur gemeinsam, wenn die Hamburgerinnen und Hamburger Abfälle mehr und besser trennen. Der Bauverein der Elbgemeinden setzt hier ein Zeichen und wir hoffen, dass andere Wohnungsbaugesellschaften diesem Vorbild folgen." Für den Bauverein der Elbgemeinden ist dieses Engagement für Umwelt, Klima und Mitglieder selbstverständlich. "Nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz ist für den BVE schon immer ein wichtiges Ziel gewesen", stellt BVE-Vorstand Bruno Helms fest: "Wir sind überzeugt, dass unsere Mitglieder dieses Angebot gern annehmen und jetzt auch den Bioabfall über die neuen Biotonnen entsorgen." Der Bioabfall wird im SRH-Kompostwerk Bützberg zu hochwertigem Kompost aufbereitet, der besonders in der Landwirtschaft und im Garten- und Landschaftsbau ein gefragter natürlicher Dünger ist. Bis Ende 2011 plant die SRH in Bützberg die Fertigstellung einer Trockenfermentationsanlage, in der der Bioabfall vor der Kompostierung vergärt wird. Dabei entsteht klimaneutrales Biogas, das in die öffentlichen Netze eingespeist wird. "Aus dem Inhalt einer einzigen 550 Liter-Biotonne, wie wir sie hier heute aufgestellt haben, erzeugen wir künftig rund 14 Kubikmeter Biogas", kündigte Dr. Rüdiger Siechau an, "das reicht aus, um Wasser für mehr als 15 Wannenbäder klimaneutral und umweltfreundlich zu erhitzen." Welche Abfälle gehören in die Biotonne? Aus der Küche: Gekochte und zubereitete Essensreste (Achtung: keine Knochen und Gräten), nicht gekochte Obst- und Gemüsereste (auch von Zitrusfrüchten), Fisch-, Brot- und Käsereste, Eierschalen, Kaffeesatz und -filter, Teeblätter und -beutel, Kartoffelschalen, Nussschalen, Federn und Haare. Aus dem Garten: Laub, Baum- und Strauchschnitt, Fallobst, Grasschnitt, Unkraut, Kohlstrünke, Schnittreste von Blumen, Topfpflanzen mit Ballen, Sägespäne von unbehandeltem Holz, Stroh und Heu. Und außerdem: nichtmineralische Kleintierstreu (z. B. aus Holzspänen oder Heu).

Die Stadtreinigung ist mehr als nur "die Mülle"!
Jeder kennt die "Mülle", viele kennen die Recyclinghöfe und einige die Problemstoffsammlung. Doch auch hinter den Kulissen der Stadtreinigung Hamburg ist es sehr spannend.
Wussten Sie beispielsweise, dass der Verkehrssicherungsdienst rund um die Uhr Ölspuren oder Glasscherben auf Fahrbahnen beseitigt? Wie sich die Stadtreinigung Hamburg organsatorisch aufstellt? Klicken Sie auf das Thema Ihrer Wahl in der Menüleiste links und erfahren Sie mehr über uns. Und wenn Sie mehr über die Entsorgungswirtschaft außerhalb der Stadtreingung Hamburg wissen möchten, dann klicken Sie bitte auf unser Link-Archiv.
Neu: Film über die Stadtreinigung Hamburg
Unser brandneuer Film gibt interessante Einblicke in die wichtigsten Geschäftsfelder der Stadtreinigung Hamburg. Zum Film kommen Sie hier.
Englisch
Polnisch
Russisch
Türkisch
Rss