Inhaltsbereich

Hamburger Müll-Diät: Die Trennung geht noch weiter
Neben der Mülltrennung mit den grünen, blauen und gelben Tonnen können Sie zusätzlich einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten, indem Sie Abfälle wie Elektroschrott, Sperrmüll, Alttextilien, Problemstoffe und Altglas separat entsorgen.
Depotcontainer für Altglas und Altpapier
![]()
Für Altglas stehen Ihnen die Depotcontainer für weißes, braunes und grünes Glas auf öffentlichem Grund oder auf den 13 Recyclinghöfen zur Verfügung. Beim Altglas ist es wichtig, zwischen Weiß-, Braun- und Grünglas sauber zu trennen, um es farbenrein erneut verarbeiten zu können. So gehört neben grünem auch rotes, blaues, gelbes und schwarzes Glas in den Grünglascontainer. Haushalte, die aus Platzgründen keine blaue Altpapiertonne vorhalten können, haben weiterhin die Möglichkeit, die öffentlichen Depotcontainer für Altpapier zu nutzen.
Elektroschrott zum Sperrmüll oder Recyclinghof
Auch Elektroschrott sollte der Restmülltonne aus Umwelt- und aus Kostengründen erspart bleiben. Die getrennte Sammlung von Elektroaltgeräten schützt die Umwelt und schont die Ressourcen. Wertvolle Rohstoffe, beispielsweise Metalle wie Eisen, Kupfer, Messing, Blei und Zink, werden aus den Geräten heraussortiert und wieder verwendet. Gleichzeitig werden schädliche Stoffe fachgerecht entsorgt. Sie können Ihre alten oder defekten Geräte von der Sperrmüllabfuhr abholen lassen oder sie kostenlos auf einem unserer 13 Recyclinghöfe abgeben.
Sperrmüll: ausgedient, bestellt und abgeholt
Ausgediente Matratzen, Sofas, Schreibtische und sonstige Möbelstücke sind ein klarer Fall für den Sperrmüll. Anruf genügt – und wir kommen innerhalb von drei Wochen vorbei, um Ihren Sperrmüll abzuholen. Für alle, die es besonders eilig haben, empfiehlt sich unser Sperrmüll-Express-Service. Er ist spätestens am übernächsten Tag bei Ihnen vor der Tür. Unsere 13 Recyclinghöfe nehmen Ihre alten Möbel dagegen kostenlos entgegen.
Alttextilien und Altkleider: ein Fall für die Wiederverwertung
Auch gebrauchte Kleidung und Alttextilien können verwertet werden. Unsere 13 Recyclinghöfe nehmen direkt verwertbare Alttextilien (tragbare Kleidungsstücke) in Kleinmengen bis 1 Kubikmeter kostenfrei entgegen. Lumpen und Reste aus Vorsortierungen werden gebührenpflichtig als Restmüll angenommen. Hier lohnt sich ebenfalls die Entsorgung über einen (geschlossenen) Container. Von der Sammlung ausgeschlossen sind verunreinigte Sammelware, Ölputzlappen sowie kontaminierte Textilien (Filtertücher).
Problemstoffe: für Sie und Ihre Umwelt gefährlich
Ein Liter Altöl verunreinigt z. B. eine Million Liter Trinkwasser. Auch ungiftige Produkte wie Speiseöl können im Abwasser zu großen Problemen führen. Problemstoffe sollten Sie deshalb nicht in den Restmüll, in die Wertstoffsammlung oder ins Abwasser gelangen lassen. Zur fachgerechten Entsorgung von Problemstoffen bieten wir Ihnen folgende Optionen. Neben der Abgabe in verschlossenen und gut gekennzeichneten Behältern auf allen 13 Recyclinghöfe können haushaltsübliche Mengen gefährlicher Abfälle wie Farben, Lacke, Speiseöl, Batterien und Medikamente auch kostenlos mit der Mobilen Problemstoffsammlung an 148 Standorten in Hamburg entsorgt werden. Kfz-Batterien, Altöl, Blumenkästen aus Eternit und Feuerlöscher können wir leider nur auf den Recyclinghöfe annehmen.
Hamburgs Recyclinghöfe: Hier werden Sie fast alles los
Was ist mit den vielen kleinen Dingen, z. B. Styropor aus Verpackungen, Korken, Kabeln und Steckern oder auch CDs und DVDs? Auch hier heißt die Adresse: Recyclinghof. Aus den großen Mengen an Sperrmüll, die bei uns abgeliefert werden, sortieren wir unter anderem das Altholz heraus und geben es dann in die Wiederverwertung. Apropos Mengen: Wenn die grüne Biotonne nicht ausreicht, werden Sie Ihre Gartenabfälle gegen Gebühr auch auf den 13 Recyclinghöfen los.
Wenn Sie ganz sicher gehen wollen: unser Abfall-ABC
Für die getrennte Sammlung von Wertstoffen gibt es viele Möglichkeiten. Welcher Weg für welchen Abfall der richtige ist, sagt Ihnen unser Abfall-ABC. Dort sind unter anderen über 40 verschiedene Problemstoffe separat aufgeführt, die gefährlich für Gesundheit und Natur werden können.
Englisch
Polnisch
Russisch
Türkisch
Französisch
Portugiesisch
Spanisch
Rss