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Bioabfall: Umwelt schützen und sparen
In Haus und Garten fallen viele Abfälle an, die sich auf natürliche Weise recyceln lassen. Der Anteil der biogenen Abfälle im Restmüll beträgt zwischen 30 und 40 Prozent. Küchen- und Gartenabfälle wiederzuverwerten schont seit dem 1. Januar 2011 nicht nur Klima und Ressourcen, sondern auch den Geldbeutel.
Nutzen Sie die grüne Biotonne und setzen Sie Ihre graue Restmülltonne auf Diät. Nutzen Sie dabei die finanziellen Anreize der neuen Gebührengestaltung und leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Ressourcen. Bestellen Sie eine grüne Biotonne hier.
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Das darf in die grüne Biotonne:
Küchenabfälle
- Obst-, Gemüse- und gekochte Essensreste
- Kaffeefilter und Kaffeesatz, Teesatz und Teebeutel
- gekochte Essensreste
- Milchprodukte ohne Verpackung
- Brot und Brötchen, Eierschalen
- Kleintierstreu aus Holzspänen, Stroh und Heu
Gartenabfälle
- Blumen, Blumenerde und Gartenabfälle jeder Art
- Gras-, Strauch- und Baumschnitt
- Laub und Wildkräuter
- Pflanzenreste
- Schnittblumen
- Topfpflanzen mit Ballen
Sonstiges
- Haare und Federn
- Sägespäne
- kleine Mengen Zeitungspapier
... und das nicht:
- Müllbeutel und Plastiktüten (graue Restmülltonne)
- Katzenstreu (graue Restmülltonne)
- Kehricht und Staubsaugerbeutel (graue Restsmülltonne)
- Windeln (graue Restmülltonne)
- Zigarettenkippen und Asche (graue Restmülltonne)
- Glas (Altglascontainer), Keramik (graue Restmülltonne) und Verpackungen (gelbe Hamburger Wertstofftonne/-sack) sowie Textilien (Recyclinghof), Illustrierte oder Bücher (blaue Papiertonne) haben hier natürlich auch nichts verloren.
Soweit es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, die grüne Biotonne nicht im Keller stehen muss und keine Eigenkompostierung auf dem Grundstück ohne schädliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft stattfindet, wird die grüne Biotonne im Zuge der Hamburger Recycling-Offensive als Regeltonne eingeführt. Um zusätzliche finanzielle Anreize zu schaffen, sinken die Entsorgungsgebühren für grüne Biotonnen um bis zu 70 Prozent (siehe Gebührenübersicht). Für eine 240-Liter-Biotonne fallen seit Jahresbeginn so zum Beispiel statt 10,07 Euro nur noch 3,02 Euro Behältergebühr an. Durch die neue Gebührenstruktur profitieren also diejenigen Haushalte, die Biomüll getrennt entsorgen und dadurch eine kleinere graue Restmülltonne bestellen bzw. die Leerungsintervalle verringern können.
Wichtige Hinweise:

- Bitte Bioabfälle nicht in Plastiktüten einwerfen. Besser Papiertüten oder Sammelbehälter verwenden, z.B. das auf den Recyclinghöfen erhältliche 10-Liter-Vorsortiergefäß (für 4 Euro mit einem Satz Papiertüten).
- Stellen Sie die Tonne am besten an einem schattigen Platz auf.
- Legen Sie Zeitungspapier auf den Boden der Tonne.
- Die Tonne immer gut schließen.
- Bitte füllen Sie keine Flüssigkeiten oder Katzenstreu ein.
- Packen Sie nach Möglichkeit öfter eine Lage gröberes Material in die Tonne.
- Wickeln Sie nasse Küchenabfälle in Zeitungspapier oder verwenden Sie Papiertüten.
- Trocknen Sie gemähtes Gras vor dem Einfüllen.
- Verwenden Sie Gesteinsmehl (Garten-Center) gegen zu viel Feuchtigkeit in der Tonne.
- Im Winter verhindern Laub oder geknülltes Papier am Boden ein Festfrieren des Abfalls.
- Achtung Übergewicht: Schwere Abfälle wie z. B. Fallobst und Geschreddertes höchstens zu zwei Dritteln einfüllen. Die Biotonne ist für die Leerung zu schwer, wenn sie eine Person kaum bewegen kann.
Sollte einmal etwas mehr Grünabfall im eigenen Garten anfallen, stehen Ihnen auch weiterhin unsere 13 Recyclinghöfe zur Verfügung. Dort können private Laub- und Grünabfälle seit dem 1. Januar 2011 für nur 0,50 Euro pro angefangene 100 Liter (maximal 3 Kubikmeter) entsorgt werden.
Bioabfälle in der grünen Biotonne trennen: mehr als doppelt gut
Aus den getrennten Bioabfällen von immer mehr Hamburger Haushalten gewinnen wir Biogas und nährstoffreichen Kompost, der als sogenannter Sekundärrohstoffdünger in Landwirtschaft, Gartenbau und natürlich im eigenen Garten wiederverwendet werden kann. Rund 30.000 Tonnen Bioabfälle verarbeitet unser Biogas- und Kompostwerk Bützberg in Tangstedt jedes Jahr.
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